Bubble-Theologien

Die Aufgabe von Theolog*innen ist es, über Gott zu schreiben, zu sprechen, ihn darzustellen und so weiter. Seit Kurzem lässt sich immer wieder gut studieren, dass sich das Theologisieren vermehrt in homogenen ,Bubbles‘ ereignet und man sich scheut, die eigene ,Bubble‘ zu verlassen und somit die eigenen Beobachtungen oder Haltungen auf ein spezifisches Phänomen in„Bubble-Theologien“ weiterlesen

Um den heißen Brei …

Ich bin nicht der Erste und der Einzige, der dieses Sprachbild gebraucht, um zu beschreiben, welches Problem viele Akteur*innen der katholischen Kirche derzeit haben: Meines Erachtens haben dieselben verlernt, vernünftig und präzise theologische Phänomene zu beschreiben, zu deuten, anzufragen. Stattdessen verstricken sich diese oftmals in inhaltsleeren und beliebigen Phrasen, um sich nicht festzulegen, nicht anfragbar„Um den heißen Brei …“ weiterlesen

Aufgeben kann man bei der Post

Der Polemik dieses Satzes bin ich mir durchaus bewusst, allerdings eignet er sich gut, um metaphorisch zu beschreiben, welches Ethos ich mir von allen Akteur*innen der katholischen Kirche wünsche:  Obgleich der gegenwärtige und prognostizierte Zustand der katholischen Kirche, der sich beispielsweise in der Abnahme von Mitglieds- und Weihezahlen, der Nutzung kirchlicher Angebote sowie einem gesellschaftlichen„Aufgeben kann man bei der Post“ weiterlesen

Schule als pastoraler Ort – Papier der DBK

Gute Neuigkeiten! Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) formuliert ein Papier ,Im Dialog mit den Menschen in der Schule. Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Schulpastoral‘, um die Schul-Pastoral (Schul-Seelsorge) weiter zu fördern. Wir müssen als kirchliche Akteur*innen meines Erachtens stärker (wieder) lernen, auch – nicht nur! – die guten Neuigkeiten den Menschen – auf eine zeitgemäße Arte und„Schule als pastoraler Ort – Papier der DBK“ weiterlesen

Wie gewinnen eigentlich katholische Theolog*innen Erkenntnisse?

Die sogenannte Lehre der ,loci theologici‘, also Orte der theologischen Erkenntnis, die der spätmittelalterliche Dominikaner Melchior Cano erstmals lancierte, beschreibt die gegenwärtige katholische Erkenntnislehre. Es lassen sich aus meiner Perspektive fünf Orte der theologischen Erkenntnis ausweisen: (1) Bibel, also die Texte aus dem Ersten und Zweiten Testament; (2) Kirche, also der Glaubenssinn der gläubigen Menschen und die„Wie gewinnen eigentlich katholische Theolog*innen Erkenntnisse?“ weiterlesen

SEHEN.URTEILEN.HANDELN – So arbeiten viele Theolog*innen

Wie arbeiten eigentlich einige Theolog*innen, die Verhältnisbestimmungen zwischen der katholischen Kirche und den Gesellschaften vorlegen? Induktiv: Von einer spezifischen empirischen Beobachtung gelangen Theolog*innen zu einer allgemeinen theoretischen Erkenntnis. Der Gründer der christlichen Arbeiterjugend (CAJ), Joseph Cardijn, hat eine bedeutende induktive Methode konzipiert: Der ,methodische Dreischritt‘ SEHEN.URTEILEN.HANDELN. Mit diesem Dreischritt lassen sich meines Erachtens zahlreiche Phänomene„SEHEN.URTEILEN.HANDELN – So arbeiten viele Theolog*innen“ weiterlesen

,ganzjährig sternsingen‘

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und der gebotenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Viren konnten viele Sternsinger*innen dieses Jahr ihre (Spenden)-Aktion nicht oder nur kontaktlos durchführen. Das war aus meiner Perspektive gegenwärtig angebracht, allerdings schält sich heraus, wie wichtig es gerade in einer Post-Corona-Zeit sein wird, die armen Menschen (nicht nur die mittellosen Menschen, sondern auch„,ganzjährig sternsingen‘“ weiterlesen