Bubble-Theologien

Die Aufgabe von Theolog*innen ist es, über Gott zu schreiben, zu sprechen, ihn darzustellen und so weiter. Seit Kurzem lässt sich immer wieder gut studieren, dass sich das Theologisieren vermehrt in homogenen ,Bubbles‘ ereignet und man sich scheut, die eigene ,Bubble‘ zu verlassen und somit die eigenen Beobachtungen oder Haltungen auf ein spezifisches Phänomen in Dialog mit anderen Perspektiven zu demselben Phänomen zu setzen. Wenn aber lancierte Theologien belastbar und relevant sein sollen, bietet es sich nach meinem Dafürhalten an, dies zu tun: Warum bemühen sich nicht beispielsweise vatikanische, universitäre oder diözesane Akteur*innen stärker, ihre ,Theologien‘ den (An-)Fragen von (jungen) Menschen, die vielleicht ganz anders sozialisiert wurden, auszusetzen? Ich meine, das wäre wichtig, um die Transformationsprozesse, die die Kirche (auch theologisch) jetzt machen muss, gut zu gestalten.

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