Um den heißen Brei …

Ich bin nicht der Erste und der Einzige, der dieses Sprachbild gebraucht, um zu beschreiben, welches Problem viele Akteur*innen der katholischen Kirche derzeit haben: Meines Erachtens haben dieselben verlernt, vernünftig und präzise theologische Phänomene zu beschreiben, zu deuten, anzufragen. Stattdessen verstricken sich diese oftmals in inhaltsleeren und beliebigen Phrasen, um sich nicht festzulegen, nicht anfragbar zu sein, sich vielleicht nicht korrigieren zu müssen. Wenn die Theologien der katholischen Kirche gegenwärtig und fortan noch relevant sein wollen, dann scheint mir die aktuelle Strategie kontraproduktiv zu sein: In meiner Wahrnehmung sind viele Menschen in der derzeit zu Ende gehenden Postmoderne daran interessiert, dass gegenwärtige Erkenntnisse klar kommuniziert, kluge Fragen gestellt und Aporien benannt werden. 

Ich werde nun konkret, um nicht auch Teil des Problems zu werden: Ich stelle mir Gott als vollkommen, frei, allmächtig, liebend und beziehungssuchend vor. Wie können diese Eigenschaften Gottes mit dem mannigfaltigen und schmerzlichen Leid auf der Erde verbunden werden? Ich habe hierauf keine Antwort, aber zumindest einmal meinen Diskussionsstandpunkt offen dargelegt und eine herausfordernde Frage lanciert. 

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